FSG Polizei NÖ

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ACHTUNG bei Dienststellenwechsel

Änderung der Pendlerpauschale (Fahrtkostenzuschuss) nicht vergessen!

 

Der Anspruch auf Fahrtkostenzuschuss ist seit 1.1.2008 an den Anspruch auf Pendlerpauschale geknüpft und wird nach Abgabe des Formulars L34 AUTOMATISCH vom Dienstgeber wahrgenommen!

Bei allen KollegenInnen, die nun aufgrund der Schengenphase III auf eine andere Dienststelle versetzt wurden, wurde der bisherige Fahrtkostenzuschuss und die Pendlerpauschale eingestellt.

 

Im konkreten Fall heißt das z.B. für den Bezirk Gmünd, dass ALLE Kolleginnen und Kollegen der ehem. GPI´s Harmanschlag, Gmünd-Nagelberg und Schönau ein NEUES Formular L34 vorlegen müssen (Bedachtnahme auf das neue Formular - gültig ab 1.1.2011 - findet ihr im ANHANG).

 

Unbedingt am Formular L34 vermerken:

  • Personalnummer
  • "Amtwegige Versetzung mit 01.07.2011"
  • Adresse: Landespolizeikommando für Niederösterreich, PA 4, z.H. Frau Mayer Gerlinde

 

Fahrtkostenzuschuss

 

  • Der Anspruch auf Fahrtkostenzuschuss ist an den Anspruch auf Pendlerpauschale geknüpft. Ab dem Tag der Erklärung (Formular L34) ist vom Dienstgeber ein FK zuzuerkennen.
  • Die Höhe des Fahrtkostenzuschusses ist abhängig davon, welches Pendlerpauschale vom Bediensteten in Anspruch genommen wird. Der Fahrtkostenzuschuss ist in Monatspauschalbeträgen festgelegt, diese Beträge stellen Bruttowerte dar.
  • Bei der Vergütung der Pendlerpauschale vermindert sich die Lohnsteuerbemessungsgrundlage um den angeführten Betrag und von dieser wird die Lohnsteuer neue berechnet. Die Steuerersparnis beträgt ca. 30 Prozent des angegebenen Betrages.
  • Das Ansuchen (Formular L34 - siehe Anhang) ist beim Dienstgeber im Dienstwege abzugeben (PI/BPK/SPK).
  • Wird das Pendlerpauschale im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht, bewirkt dies keinen Anspruch auf Fahrtkostenzuschuss.
  • Seitens der Bediensteten besteht grundsätzlich nach Abgabe des Formular L34 (Pendlerpauschale) kein weiterer Handlungsbedarf und der Fahrtkostenzuschuss kommt automationsunterstützt zur Anweisung.

 

Nachstehend die Höhe des Fahrkostenzuschusses für die Bezieher des kleinen Pendlerpauschale:

 

Entfernung Betrag / Monat

20 km - 40 km

Euro 16,80

40 km - 60 km

Euro 33,22

über 60 km

Euro 49,65

 

Nachstehend die Höhe des Fahrtkostenzuschusses für die Bezieher des großen Pendlerpauschale:

 

Entfernung Betrag / Monat

2 km - 20 km

Euro 9,14

20 km - 40 km

Euro 36,27

40 km - 60 km

Euro 63,12

über 60 km

Euro 90,16

 

Pendlerpauschale

 

Grundsätzlich werden sämtliche Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte durch den Verkehrsabsetzbetrag abgegolten.

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht jedoch auch der Anspruch auf das kleine oder große Pendlerpauschale.

 

In zeitlicher Hinsicht steht eine Pendlerpauschale nur dann zu, wenn in einem Kalendermonat an mehr als zehn Tagen (z.B. Teilzeitarbeit) die Strecke Wohnung/Arbeitsplatz/Wohnung zurückgelegt wird. Dabei werden Urlaub oder Krankenstand nicht berücksichtigt.

Hinweis: Die tatsächliche Benützung des Kraftfahrzeuges muss nicht nachgewiesen werden.

 

Kleines Pendlerpauschale:

Das kleine Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mindestens 20 Kilometer von der Wohnung entfernt ist und denen die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich und zumutbar ist.

 

Entfernung

Betrag/Monat

ab Juli 2008 - 2010

Betrag/Monat

2011

ab 20 km

52,50 Euro

58,00 Euro

ab 40 km

103,50 Euro

113,00 Euro

ab 60 km

154,75 Euro

168,00 Euro

 

Großes Pendlerpauschale:

Das große Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mindestens zwei Kilometer von der Wohnung entfernt ist, denen aber die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels nicht möglich oder nicht zumutbar ist.

 

Entfernung

Betrag/Monat

ab Juli 2008 - 2010

Betrag/Monat

2011

ab 2 km

28,50 Euro

31,00 Euro

ab 20 km

113,00 Euro

123,00 Euro

ab 40 km

196,75 Euro

214,00 Euro

ab 60 km

281,00 Euro

306,00 Euro

 

Die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist dann nicht zumutbar, wenn

  • zumindest auf dem halben Arbeitsweg kein öffentliches Verkehrsmittel oder nicht zur erforderlichen Zeit verkehrt (z.B. Nachtarbeit)
  • eine dauernde starke Gehbehinderung vorliegt und die Behinderte/der Behinderte einen Ausweis gem. § 29b StVO besitzt
  • die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer folgende Wegzeiten für eine einfache Wegstrecke überschreitet: -) unter 20 km: 1,5 Stunden

-) ab 20 km: 2 Stunden

-) ab 40 km: 2,5 Stunden

 

Hinweis: Bei unterschiedlichen langen Wegzeiten für die Hin- oder Rückfahrt gilt die längere Wegzeit. Stehen verschiedene öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung, ist immer von der Benützung des schnellsten Verkehrsmittels auszugehen (z.B. Eilzug statt Autobus).

 

Berechnung der Fahrtdauer

Die Fahrtdauer wird nach folgendem Schema errechnet:

 

Wegzeit von der Wohnung bis zur Einstiegsstelle des öffentlichen Verkehrsmittels

+ Fahrtdauer des öffentlichen Verkehrsmittels (es ist vom schnellsten auszugehen)

+ Wartezeit beim Umsteigen

+ Wegzeit von der Ausstiegsstelle zum Arbeitsplatz

+ Wartezeit auf den Arbeitsbeginn*

= Fahrtdauer

 

*bei Gleitzeit ist der Arbeitsbeginn bzw. das Arbeitsende an die Benützungsmöglichkeiten des Massenverkehrsmittels anzupassen)

 

Bei der Heimfahrt wird in umgekehrter Reihenfolge gerechnet. Das Pendlerpauschale steht auch dann zu, wenn für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ein Dienstfahrzeug benutzt wird.

 

Im Anhang findet ihr noch das Formular L34 - Pendlerpauschale-Erklärung zur Berücksichtigung

pendlerpauschale_l34.pdf

 

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